Diese alten Artern Aufnahmen von vor 1960 sprechen für sich:

       
Gesamtansicht Artern vom Weinberg über Rathaus und Marienkirche. Immer wieder ein schöner Anblick.
     
Die obere Wasserstraße gegenüber dem Rathaus. Neben der Engelapotheke das ehemalige Gasthaus zur Sonne. Zur Zeit dieser Aufnahme hatte darin schon die Zeitung "Freiheit" - Organ der Bezirksleitung Halle der SED mit der Lokalredaktion Artern ihr Büro. Zu sehen auch durch die Werbung an der Front und an der Seite zur Engelapotheke.

Unser Rathaus. Links das abgerissene und verschollene Denkmal. Der Lindenbaum gehörte zu den zwei  Baumreihen, die den Marktplatz schmückten. Heute stehen dort nur noch rostendende Blechkisten mit Rädern. Die vor ca.30 Jahren angepflanzten Bäume hüllen das Rathaus fast vollstaändig ein. 

Die Veitskirche: Romanische Kirchenruine mit wechselvoller Geschichte. Erst in jüngster Zeit wurde sie vor dem Verfall gerettet und dient jetzt der Stadt für Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerten.

Die Marienkirche. Links das Haus in dem auch der Bergrat Borlach wohnte. Heute ist es abgerissen und musste einem Zweckbau der Kyffhäusersparkasse Artern-Sondershausen weichen.

Blick in die Sündergasse in alten Tagen

Ansicht über den Bismarckplatz zur Leipziger Straße. Die nicht mehr vorhandenen zwei Trauerweiden waren noch nicht mal gepflanzt.

Die Leipziger Straße entlang des Bismarckplatzes. Wie man sieht bestand der Verkehr überwiegen aus Radfahrern und Fußgängern.

Der "Mühgraben" der Unstrut. Einst selbst der Hauptverlauf der Untrut mit Furt und dann Brücke, ist er heute ein Rinnsaal geworden und kümmert dahin wie die Stadt.

Unser Badehaus: Hier gabs Wannenbäder vorwiegend in Holzwannen mit Sole und verschiedenen Zusätzen. Das Badehaus war in den 50/60er Jahren des 20.JHs noch in Betrieb, ebenso wie das im Bild hintern rechts zu sehende Inhalierhäuschen für Sole-Inhalation.

Freilichtbühne im Salinepark von links gesehen. Hier gabs 1958 für mich die Zuckertüte.

Freilichtbühne mit Teilansicht der an den Aschenberg der Saline gebauten Zuschauertribühne.
 
Am Solgraben mit Blick zum Friedhof. Der alte Baum im Hintergrund ist längst abgeholzt. Davor zusehen, der Brunnen der zu Zeiten der Saline als Süßwasserbrunnen diente. Durch ziemlich undurchdringliches Gestrüpp ist er heute noch zu sehen, aber keinen interessierts.


Unsere Solquelle noch ohne das häßliche Pumpenhäuschen.

 
 




 Weitere Themen zu denen demnächst Bilder eingestellt werden könnten:
  • 1. Saline und Salztal         -  prägend für unsere Stadt
  • 2. Der Weinberg               -  bester Ausichtspunkt zur Thüringer Pforte, Unstrutaue und zum Kyffhäuser.
  • 3. Die Unstrut unser Fluß -  über 8 Kilometer in unserer Stadt und Gemarkung bestimmen den Lauf des Wassers in und um Artern.
  • 4. Maschinenfabriken       -  Aus reicher Tradition entwickelten sich seit dem 19 JH mehrere Maschinenfabriken und wurden    
                                                               später  zusammengeschlossen. Trotz schwerem Anfang nach  Zusammenbruch der DDR, zeichnet sich eine                                                                            erfolgreiche  Fortführung der Maschinen- und  Metallbautradition in Artern ab.
  • 5. Die Stadt                      -  Kernstadt und Siedlungen , Artern ist ein Werk von vielen Generationen
  • 6. Bahnen und Bahnhöfe -  Kyffhäuserbahn Artern-Kelbra (auch Kleinbahn genannt); Hauptbahn Erfurt-Magdeburg;
    •                                          -   Unstrutbahn Artern-Naumburg;    Kohlenbahn Artern-Voigtstedt-Borxleben
Am Salzdamm und am Mühlgraben in der Neuzeit:

               
                              Blick aus der Krummen Straße zum Salzdamm                                                                        Alter Wasserdurchlaß am Salzdamm     

     
Blick zur Mühlgrabenbrücke.  Links die Häuser am Mühlwerder.  Rechts die ehemalige Liebesche Mühle an der sich früher das große unterschlächtige Mühlrad drehte. Der jetzt fast zugeschüttete Mülgraben hatte an der Brücke wasserführend eine Breite von ca. 25m. Bei Hochwasser stand das Wasser oft bis zur Oberkante der Brückendurchlässe. Zwischen Mühle und Mühlwerder stand der Kunstturm der Saline, der Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde.

         

Zwei Ansichten vom Salzdamm und dem fast zugeschütteten Mühlgraben